Wer ein gut erhaltenes oder stilgerecht restauriertes Bauernhaus im Saarland sein Eigen nennt, kann sich für den 21. Bauernhauswettbewerb bewerben. „Am Wettbewerb teilnehmen können Eigentümerinnen und Eigentümer von Bauern- und Arbeiterbauernhäusern, die vor dem Jahr 1914 erbaut wurden“, erklärte das zuständige Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz am Montag in Saarbrücken. Jüngere Häuser seien zugelassen, wenn sie einen für die Entstehungszeit charakteristischen Gebäudetyp repräsentierten. Insgesamt ständen Anerkennungen und Preisgelder mit einem Gesamtwert von 10.000 Euro zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 8. September.
„Bauernhäuser prägen in vielen saarländischen Dörfern das Ortsbild und sind zugleich erlebbares kulturelles Erbe unserer Region“, erklärte Agrarministerin Petra Berg (SPD). „Mit dem Wettbewerb möchten wir den Einsatz und die Leidenschaft, die viele Eigentümerinnen und Eigentümer in ihre Objekte stecken, honorieren und anderen einen Anreiz und Anregungen bieten, ihre eigenen Objekte aufzuwerten und so zu schönen und lebenswerten Dörfern im Saarland beizutragen.“
Der Wettbewerb steht unter dem Titel „Saarländische Bauernhäuser - Zeugnisse unserer Heimat“. Dabei könnten nicht nur die Eigentümerinnen und Eigentümer, sondern auch andere Menschen passende Häuser dem Ministerium oder der jeweiligen Kreisverwaltung sowie dem Regionalverband Saarbrücken vorschlagen. Die Landesjury werde die vorgeschlagenen Häuser voraussichtlich am 27. und 28. Oktober besichtigen.