Die Evangelische Kirche im Rheinland steht vor tiefgreifenden Sparmaßnahmen. Die bis Dienstag in Bonn tagende Landessynode berät über ein Paket von Einschnitten in Höhe von insgesamt 33 Millionen Euro, die bis 2030 umgesetzt werden sollen. Der Leitende Geistliche der Kirche, Präses Thorsten Latzel, sprach von schmerzhaften, aber notwendigen Entscheidungen. "Sinkende Mitgliederzahlen führen zu kleineren Ressourcen", so Latzel. "Wir machen das, um Kirche handlungsfähig zu bleiben."
Zur Evangelischen Kirche im Rheinland gehören gut zwei Millionen Mitglieder. Ihr Gebiet erstreckt sich über Teile von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland, darunter die Regionen Köln, Düsseldorf, Bonn und das Ruhrgebiet. Die Landessynode ist das höchste beschlussfassende Gremium der Kirche und gilt als ihr Kirchenparlament.
