Reparaturbonus: Laptops am häufigsten gefördert

Der vom Berliner Senat gezahlte Zuschuss für Reparaturen von privaten Elektrogeräten ist bislang vor allem in die Instandsetzung von Laptops geflossen. Von den insgesamt seit Mitte September 2024 ausgeschütteten knapp 730.000 Euro wurden rund 109.000 Euro für Laptop-Reparaturen ausgegeben. Das teilte die Senatsverwaltung für Umwelt am Montag auf eine schriftliche Anfrage der SPD-Fraktion mit. Auf Platz zwei der mit Hilfe des sogenannten „Reparaturbonus“ reparierten Haushaltsgeräte landeten Wasch- sowie Geschirrspülmaschinen. Deren Reparaturen kosteten jeweils rund 83.000 Euro an Fördergeldern.

Der Berliner Senat fördert mit dem „Reparaturbonus“ die Instandsetzung von Elektrogeräten in Privathaushalten mit bis zu 200 Euro. Antragsberechtigt sind Reparaturen ab einem Rechnungswert von 75 Euro. Gefördert werde die Hälfte der anfallenden Kosten. In Repair-Cafés und Reparatur-Initiativen wird der Kauf von Ersatzteilen ab einem Wert von 25 Euro komplett erstattet.

Vom 17. September bis Ende des Jahres 2024 wurden dafür fast 7.500 Anträge gestellt. Der durchschnittlich erstattete Betrag lag bei rund 120 Euro. Die meisten Reparaturen erfolgten demnach in Fachgeschäften. In sogenannten „Repair-Cafés“, wo Kunden unter Anleitung ihre Geräte selbst reparieren können, erfolgten nur etwa 1,5 Prozent der Reparaturen.

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