Lehrkräfte, Referendare und Lehramtsstudierende können sich am 7. Februar an der Universität des Saarlandes mit der Rolle der christlichen Friedenspädagogik angesichts von Krieg und Gewalt auseinandersetzen. Beim achten Tag des Religionsunterrichts gibt es Vorträge und Workshops, unter anderem zu Resilienz und Ressourcenarbeit, das eigene Verständnis von Gewalt oder Friedenspädagogik in der Grundschule, wie die Universität am Donnerstag in Saarbrücken mitteilte. Organisiert wird der Tag unter anderem von den Fachrichtungen Evangelische und Katholische Theologie sowie dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität.
Die Religionspädagogin Elisabeth Naurath von der Universität Augsburg spricht den Angaben zufolge in ihren Vorträgen über „Allgemeine Friedenspädagogik und Geschichte christlicher Friedenspädagogik mit globalem Ausblick“ sowie „Die seelsorgerlichen Dimensionen angesichts von Krisen und zur Förderung von Resilienz in der Schule“. Unter dem Titel „Identitäten von Geflüchteten“ gebe wiederum Kateryna Buchko von der Katholischen Universität Lwiw einen Einblick in die kriegsbedingten Veränderungen im ukrainischen Schulalltag sowie in die Situation der ukrainischen Kinder in Deutschland, hieß es.