Leichtigkeit spüren statt die Schwere der weltweiten Krisen: Darum geht es nach Worten eines Religionspsychologen an den nahenden Karnevals-, Fastnachts- oder Faschingstagen. "Es geht um soziales Miteinander und darum, Freude zu erleben", sagte Lars Allolio-Näcke der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die Sorgen ab und zu auch einmal zu vergessen, sei wichtig für den Menschen.
Hinzu komme die große Bedeutung der närrischen Tage auch für die Selbstwirksamkeit. "Man darf nicht vergessen, dass Konzertprogramme, Rosenmontagszüge oder Kostüme über Monate vorbereitet werden", sagte der Wissenschaftler. Auf etwas hinzuarbeiten und ein festes Ziel vor Augen zu haben, tue gut und werde oft als bestärkend erlebt.
