Mit dem Wegfall von Corona-Maßnahmen sind die Teilnehmerzahlen bei Demonstrationen von Rechtsextremisten im vergangenen Jahr wieder deutlich gestiegen. Gut 15.700 Menschen und damit mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor hätten an Kundgebungen der extremen Rechten teilgenommen, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion.
Die höchste Zahl an rechten Aufmärschen sei im Jahr 2015 mit 590 verzeichnet worden, als die vermehrte Ankunft von Flüchtlingen in Deutschland massive Proteste ausgelöst hatte. Danach sei die Zahl der Kundgebungen gesunken, in der Corona-Krise 2021 auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren.
