Die Zahl der Menschen, die nach einer akuten Covid-19-Infektion wegen Post-Covid, Long-Covid oder eines chronischen Erschöpfungssyndroms krankgeschrieben werden mussten, lag im vergangenen Jahr deutlich niedriger als in den Pandemie-Jahren 2021 und 2022. Die Betroffenen hatten dennoch weiterhin sehr lange Fehlzeiten, wie eine in Berlin vorgestellte Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zeigt.
Nach der Auswertung sind seit Beginn der Pandemie im März 2020 bis Ende 2023 mehr als ein Drittel (36,5 Prozent) aller durchgehend erwerbstätigen AOK-Versicherten mindestens einmal im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion krankgeschrieben worden. Die Gesamtbilanz der Krankmeldungen für das Jahr 2023 zeige erneut einen sehr hohen Krankenstand.
