Pfälzer Festival für Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit

Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit und Lebensfreude stehen im Mittelpunkt des Festivals „Voll das Leben“ in Kallstadt an der Deutschen Weinstraße, zu dem das katholische Entwicklungshilfswerk Misereor und das Bistum Speyer einladen. Die Aktionswoche wolle mit zahlreichen Veranstaltungen aus den Bereichen Bildung, Kultur und Sport aufzeigen, wie persönlicher Einsatz auch zu weltweite Veränderungen führen könne, teilten das Bistum und Misereor am Donnerstag gemeinsam mit.

Zentrales Ereignis des Festivals in Kallstadt im Landkreis Bad Dürkheim ist demnach ein Weltrekordversuch des Extremradsportlers Christoph Fuhrbach aus Neustadt an der Weinstraße. Innerhalb von acht Tagen wolle der 53-jährige Referent für Weltkirche des Bistums Speyer zehn „Everestings“ an der Anhöhe Lindemannsruhe bei dem Weinort absolvieren: mehr als 277 Anstiege, täglich über 11.000 Höhenmeter, insgesamt 88.480 Höhenmeter und über 2.500 Kilometer im Sattel. Mit dem sportlichen Kraftakt wolle Fuhrbach auf die UN-Nachhaltigkeitsziele aufmerksam machen. Der Startschuss falle am Samstag, 21. Juni um 4.20 Uhr.

Das Festivalprogramm bietet den Angaben zufolge interaktive Bildungsangebote für Schulklassen, Musik, Lesungen sowie tägliche Begegnungen an der Radstrecke. Eine Benefizwanderung des Pfälzerwald-Vereins unterstütze Misereor-Projekte. Der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann thematisiere in einem Vortrag den Zusammenhang von Glaube, Schöpfungsverantwortung und globaler Solidarität. Das Finale mache ein Radsportsonntag am 29. Juni mit Radsportler Fuhrbach: Die gesperrte Strecke werde zur Bühne für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft. Kallstadt ist eine von acht Modellkommunen der Initiative „Pfälzerwald: SDG-Modellregion für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“.

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