Organisation: Bessere Ernährung für 16 Millionen Kinder bis 2030

Mit Spendengeldern in Milliardenhöhe will das Kinderhilfswerk World Vision Millionen Mädchen und Jungen helfen. Um die "Pandemie des Hungers" zu bekämpfen, sei mehr politischer Wille nötig.

Die Ernährung von weltweit 16 Millionen Kindern soll laut dem internationalen Kinderhilfswerk World Vision bis 2030 spürbar verbessert werden. "Über zwei Milliarden Menschen gelten derzeit in der einen oder anderen Form als mangelernährt - das kommt einer Pandemie des Hungers gleich", erklärte World Vision International am Dienstag im hessischen Friedrichsdorf. Die Organisation kündigte an, bis 2030 eine Milliarde US-Dollar aus Spenden und Stiftungserträgen in Ernährungshilfeprojekte weltweit zu investieren.

"Diese Spenden werden lebensrettende Hilfen für Kinder an Brennpunkten der Not wie dem Sudan ermöglichen", sagte die Vorständin von World Vision Deutschland, Janine Lietmeyer. Millionen Familien sollten unterstützt werden, Kinder mit ausreichend guter Nahrung zu versorgen.

Es gelte, die Ernährung von 3,2 Millionen Kindern pro Jahr bis 2030 zu verbessern. Dafür wirke World Vision mit der von ihr gegründeten Mikrofinanzinstitution Vision Fund zusammen. Diese sei zur Bekämpfung von Armut in 25 Staaten aktiv.

Zum Handeln aufgefordert seien auch die Staaten, die sich in dieser Woche in Paris beim "Nutrition for Growth"-Gipfel ("Ernährung für Wachstum") treffen. Nötig seien feste Zusagen, um Fortschritte bei der Bekämpfung der Unterernährung zu erreichen.

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