Die Frühjahrssynode der oldenburgischen Kirche steht im Zeichen des Klimaschutzes und der Verantwortung für die Schöpfung. „Das ist nicht zum ersten Mal unser Jahresthema und bestimmt auch nicht das letzte Mal“, sagte Bischof Thomas Adomeit am Montag. Das notwendige Gesetz sei längst beschlossen - nun gehe es darum, Haltung zu zeigen und die Verordnungen mit Leben zu füllen. Das Kirchenparlament trifft sich von Mittwoch (15. Mai) bis zum Freitag im evangelischen Bildungshaus in Rastede.
Neben den Fragen der Schöpfungsverantwortung werden sich die 60 Delegierten auch mit Finanzen, Gesetzen, Ausschussberichten, dem Zustands des Diakonischen Werks und der Wahl eines neuen theologischen Oberkirchenrats beschäftigen, sagte Synodenpräsidentin Sabine Blütchen. Da im laufenden Jahr mit einem massiven Rückgang bei den Kirchensteuern von etwa fünf Millionen Euro zu rechnen sei, werde der Synode ein Nachtragshaushalt mit einem Volumen von rund drei Millionen Euro vorgeschlagen. Die Wahl eines Oberkirchenrates sei notwendig, weil der Amtsinhaber Detlef Mucks-Büker in den Ruhestand gehe. Einziger Kandidat für die Nachfolge ist der Ammerländer Kreispfarrer Lars Dede aus Bad Zwischenahn.