Die Regierung von Nicaragua setzt ihre Repression gegen die katholische Kirche fort. Sieben Priester seien ausgewiesen und nach Rom geflogen worden, berichteten lokale Medien sowie Kritiker des Regimes von Präsident Daniel Ortega und seiner Frau, Vizepräsidentin Rosario Murillo. Murillo erklärte, die sieben Geistlichen seien wohlbehalten im Vatikan angekommen.
Laut dem Nachrichtenportal „Confidencial“ hatte die Regierung zwischen dem 26. Juli und dem 5. August insgesamt acht Kirchenvertreter festgenommen und in einem Priesterseminar der Hauptstadt Managua festgehalten. Ein 79-jähriger Pfarrer sei nicht ausgewiesen worden. Davor sei zudem eine Gemeindesekretärin freigelassen worden.
