Neues Buch über den Gartenkünstler Fürst Pückler

Zum 155. Todestag des Gartenkünstlers Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) ist ein neues Buch über den Autor und Visionär erschienen. Der von dem britischen Autor Peter James Bowman und dem deutschen Publizisten Nikolaus Gatter zusammengestellte Band „Fürst Pückler im Urteil seiner Zeitgenossen“ rekonstruiere auf mehr als 400 Seiten das Bild des exzentrischen Fürsten im Spiegel seiner Zeit, teilte die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz als Herausgeberin am Mittwoch in Cottbus mit.

Das Buch umfasse Briefe, Tagebuchauszüge, Berichte von Zeitgenossen und Presseartikel zwischen 1800 und 1874. Damit ergänze der Band das bekannte Selbstbild Pücklers um eine Vielzahl von Fremdperspektiven und eröffne zugleich Einblicke in die Kultur-, Sozial- und Mentalitätsgeschichte des 19. Jahrhunderts, erklärte die Stiftung.

„Kaum jemand ist zu seiner Zeit so sehr bewundert und zugleich so heftig kritisiert worden wie Fürst Pückler“, hieß es. Sein exzentrisches Auftreten, seine gesellschaftliche Stellung, sein ästhetischer Ehrgeiz und seine extravagante Lebensführung hätten Aufmerksamkeit, Zustimmung und Ablehnung gleichermaßen provoziert.

Der Fürst hatte unter anderem mit dem Branitzer Park bei Cottbus auf mehr als 600 Hektar ein Gartenparadies von internationalem Rang geschaffen. Der Branitzer Park ist unter anderem durch seine beiden Pyramiden bekannt, die Seepyramide Tumulus und die Landpyramide. Nach seinem Tod am 4. Februar 1871 wurde Pückler am 9. Februar 1871 auf eigenen Wunsch im Tumulus bestattet.

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