Kenias Behörden gehen weiter gegen Freikirchen und selbsternannte Pastoren vor. Am Mittwoch hat die Polizei des ostafrikanischen Landes laut örtlichen Medien einen einschlägig bekannten Prediger zum Verhör geladen, der sich für eine Reinkarnation Jesu hält.
Die Anhörung sei "im öffentlichen Interesse", so die Behörden. Den Berichten nach bezeichnet sich der Prediger als "Yesu wa Tongaren" ("Jesus von Tongaren"). Er soll zwölf Jünger ernannt haben und predigt vor seinen Gläubigen in weißen Kleidern.
Vergangene Woche hatte Präsident William Ruto einen Vorstoß gegen "religiösen Extremismus" angekündigt; katholische und andere Kirchenführer sollen gemeinsam mit Juristen eine Regulierung des Religionssektors ausarbeiten.
