Museum für Franken zeigt Sonderschau über Zeit der Bauernkriege

Das Museum für Franken auf der Würzburger Festung Marienberg zeigt ab dem 11. April anlässlich der Bauernkriege vor 500 Jahren die Sonderausstellung „1525 - Franken fordert Freiheit“. Die Ausstellung lade zu einer „einzigartigen Reise in die Vergangenheit“ ein, teilte das Museum mit. Sie biete etwa Einblicke in die Lebenswelt um 1525 und nehme die Aufständischen, ihre Forderungen, ihren Erfolg und ihr Scheitern in den Blick. Dem würden die Interessen der Obrigkeit und die oft zwischen den Fronten stehenden fränkischen Städte gegenübergestellt.

Die Schau eigne sich für Besucherinnen und Besucher ab zwölf Jahren, teilte das Museum für Franken weiter mit. Für Klassen ab der fünften Jahrgangsstufe gibt es auch eigens konzipierte Führungen, bei denen die Kinder einen „spannenden Einblick“ in die Ausstellung und die Festung bekommen. In einem speziell angefertigten Computer-Rollenspiel können Besucherinnen und Besucher in die Rolle der Wäscherin Johanna schlüpfen und Würzburgs Geschichte im Bauernkrieg mit beeinflussen. Das Spiel eigne sich „nicht nur für junge Museumsgäste“.

Zur Sonderausstellung gibt es außerdem mehrere besondere Führungen: Einmal liegt der Schwerpunkt auf Bildhauer Tilman Riemenschneider (6. Juli), ein andermal auf der Rolle der Frauen (14. August) oder auch auf den städtischen Unruhen zur Zeit der Bauernkriege (18. September). Die Ausstellung wird bis zum 26. Oktober zu sehen sein. (1017/25.03.2025)

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