Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat im Bundestag für den Ausbau sozialer Sicherungssysteme in armen Ländern geworben. Bei einer Debatte über die Nationale Sicherheitsstrategie der Bundesregierung sagte sie, es gehe um eine Sicherheitspolitik, die auf mehr abziele als militärische Sicherheit. Entwicklungspolitik wirke präventiv, sie verringere weltweit die Kluft zwischen Arm und Reich und daher gesellschaftliche Spannungen. Sie verhindere Krisen, die auch die Sicherheit in Deutschland beeinträchtigen könnten.
In der Nationalen Sicherheitsstrategie wird für den Kampf gegen die Klima-, Biodiversität- und Ökosystemkrise sowie Pandemien und bei der globalen Ernährungssicherung „das Primat der Prävention“ festgeschrieben. In dem Papier heißt es, „frühzeitiges Handeln rettet Leben“. Es wird allerdings nicht darauf eingegangen, was das für den aktuell schrumpfenden Etat des Entwicklungsministeriums bedeutet. Auch Schulze äußerte sich nicht dazu.
