Mehr als 13 Millionen Menschen in Deutschland hatten zuletzt ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Damit gelten sie als armutsgefährdet, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das entsprach 16,1 Prozent der Bevölkerung. Ein Jahr zuvor hatte die Armutsgefährdungsquote bei 15,5 Prozent gelegen.
Nach Definition der Europäischen Union gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Äquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung verfügt. 2025 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland nach Steuern und Sozialabgaben bei 1.446 Euro im Monat. Für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren war er bei 3.036 Euro im Monat.
