Fest der Freude, Fest des Essens: Ostern feiern viele Familien gemeinsam, und dabei wird ordentlich aufgetischt. Mit ein paar einfachen Mitteln lässt sich dabei die Verdauung schonen.
Viel Gemüse, Fisch und nach dem Essen einen Kaffee. Für die anstehenden Ostertage raten Mediziner zu einer gesunden und bewussten Ernährung. "Wer das gemeinsame Essen an Ostern abwechslungsreich gestaltet, also viel Gemüse, Vollkornprodukte und möglichst wenig tierische Produkte, hilft seinem Verdauungssystem und tut aktiv etwas für seine Gesundheit", erklärt Birgit Terjung, Sprecherin der Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, am Mittwoch.
Ein einfacher Schritt sei etwa der Austausch des traditionellen Osterbratens durch eine Fisch- oder Gemüsealternative. Fisch sei leichter verdaulich als Fleisch, enthalte weniger gesättigte Fettsäuren und wirke sich damit günstiger auf den Stoffwechsel aus, so die Bonner Gastroenterologin. "Möglich ist es aber auch ganz auf Tierisches zu verzichten und beispielsweise auf Tofu oder Bratlingen aus Grünkern oder Quinoa zurückzugreifen. In Kombination mit frischem Gemüse oder einem bunten Salat entsteht so ein leichtes, festliches Menü - ohne Völlegefühl, dafür mit einem guten Gewissen."
Positiv hebt die Medizinerin auch den Kaffee nach dem Essen hervor. Neue Studien zeigten eine positive Wirkung des Heißgetränks auf die Leber. Grund seien bioaktive Pflanzenstoffe, die gegen Zellschädigung wirkten. So könne moderater Kaffeegenuss das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und sogar Leberkrebs senken.