Leitungs-Trio übernimmt Leitungsaufgaben im Dekanat Bad Windsheim

Das evangelische Dekanat im mittelfränkischen Bad Windsheim bekommt eine neue Leitungsstruktur - ohne eigene Dekanin oder eigenen Dekan. Weil sich die Dekanate Bad Windsheim, Neustadt an der Aisch und Uffenheim ohnehin bereits in einem Fusionsprozess befinden, wird die künftige Team-Leitung schon jetzt umgesetzt, wie die Ansbach-Würzburger Regionalbischöfin Gisela Bornowski am Montag mitteilte. Geplant ist, dass die Fusion der drei Dekanate noch heuer beschlossen und bis 2028 umgesetzt wird.

Die Beteiligten haben mit der Regionalbischöfin eine klare Aufgabenverteilung erarbeitet, die von den Gremien des Dekanats bereits abgesegnet wurde. Dekanin Ursula Brecht (Neustadt/Aisch) wird als Dienstvorgesetzte für die landeskirchlich Beschäftigten da sein, Dekan Max von Egidy (Uffenheim) wird für Dekanatsausschuss, Dekanatssynode, Bauangelegenheiten, Finanzen und Dekanatsbüro zuständig sein, der stellvertretende Dekan Dirk Brandenberg (Bad Windsheim) wird weiterhin seine bisherigen Aufgaben übernehmen, hieß es weiter.

Die Regionalbischöfin zeigte sich erfreut, „dass der Übergang so gut gestaltet werden kann“. Die Neuverteilung der Leitungsaufgaben ist nötig geworden, weil der bisherige Bad Windsheimer Dekan Jörg Dittmar im Sommer dieses Jahres als Pfarrer nach Aschaffenburg wechseln wird. Seine Aufgaben als Pfarrer und als Dekan in Bad Windsheim legt er bereits Ende Februar nieder. Die Zeit bis zu seinem Wechsel an den Untermain will Dittmar für einen Studienurlaub und zur Vorbereitung auf die neue Aufgabe nutzen. (0252/26.01.2026)

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