Land schreibt erneut Juliane Bartel Medienpreis aus

Das Land Niedersachsen schreibt zum 24. Mal den Juliane Bartel Medienpreis aus. Autorinnen und Autoren können sich ab sofort und bis zum 1. Juli mit ihren Fernseh-, Hörfunk- oder Internet-Beiträgen um den Preis bewerben, wie das Sozialministerium am Freitag in Hannover mitteilte. Der Preis ist in vier Kategorien mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Zusätzlich kann die Jury einen mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreis vergeben.

Prämiert werden Beiträge aus den Bereichen „Fiktion und Entertainment“, „Doku visuell“, „Doku audio“ und „Shorts“. Letztere Kategorie wurde den Angaben zufolge in diesem Jahr an die anderen Kategorien angepasst. So wurde die zulässige Länge der Beiträge auf bis zu sieben Minuten gekürzt. Neu ist auch, dass mehrere ausgewählte Beiträge für soziale Medien wie Reels oder Stories mit einer maximalen Gesamtlänge von sieben Minuten eingereicht werden können.

„Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein grundlegendes Menschenrecht und ein entscheidender Faktor für eine gerechte und zukunftsfähige Gesellschaft“, sagte Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsminister Andreas Philippi (SPD). „Sie fördert nicht nur die individuelle Freiheit, sondern stärkt auch das soziale und wirtschaftliche Gefüge.“

Das Ministerium vergibt den Preis gemeinsam mit dem NDR und der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Juliane Bartel (1945-1998) war eine Journalistin sowie Hörfunk- und Fernsehmoderatorin. Ihren Durchbruch beim Fernsehen hatte sie mit der Talkshow „3 nach 9“, durch die sie von 1989 bis 1998 führte. Zuvor moderierte sie im ZDF die Show „Spielraum“ und ab 1993 die Sendung „Alex“ beim Sender Freies Berlin. Zu dieser Zeit gab es nur wenige Frauen in dieser Rolle vor der Kamera.

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