Die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen präsentieren vom 29. April bis 4. Mai insgesamt knapp 500 Filme. 124 davon konkurrieren in den fünf Wettbewerben des Festivals um Preisgelder in Höhe von rund 45.000 Euro, wie die Veranstalter am Mittwoch in Oberhausen ankündigten. Inhaltlich griffen die Beiträge aktuelle gesellschaftliche und politische Themen auf wie Klimawandel, Migration oder Queerness, die Diktatur in Myanmar oder die Situation in Russland.
Für den internationalen Wettbewerb wurden den Angaben zufolge 47 Filme aus 30 Ländern ausgewählt. Mit Arbeiten aus China, Japan, Kambodscha, Kirgisistan, Myanmar, den Philippinen, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam seien in diesem Jahr vor allem asiatische Produktionen stark vertreten, hieß es. Ungewöhnlich viele Filme griffen zudem das Thema Filmemachen und Kino auf, wie etwa der finnische Beitrag „Aavetuntohetki“ von Eero Tammi, in dem der Kinosaal und die Filmvorführung zum Ausgangspunkt für Erinnerungen und Träume wird.
Im deutschen Wettbewerb gehen 21 Produktionen an den Start, darunter Ulu Braun, der sich nach Angaben der Veranstalter in „GERHARD“ mit Hilfe von KI dem „erfolgreichsten lebenden Maler“, Gerhard Richter, nähert und dabei Vermarktungsstrategien der internationalen Kunstszene offenlegt.