Kunstinstallation “Viva Alemania” im Hamburger Museum der Arbeit

Im Foyer des Museums der Arbeit in Hamburg ist vom 11. April bis zum 2. Juni die Installation „Viva Alemania“ zu sehen. Die Regisseurin Mala Reinhardt und der Fotograf Patrick Lohse setzten sich darin mit dem Diskurs über ein Denkmal für die sogenannten „Gastarbeiter*|innen“ in Deutschland auseinander, teilte die Stiftung Historische Museen Hamburg am Montag mit. Die Installation sei eine Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung. Zur Eröffnung gebe es am Donnerstag um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion mit den Künstlern und weiteren Gästen.

Die Installation bestehe aus einem unvollendeten Denkmalsockel und einer filmischen Inszenierung. Gezeigt werde der Empfang von Armando Rodrigues de Sá als „Einmillionster Gastarbeiter“ in Köln Deutz im Jahr 1964. Hinter der Installation stehe die Frage, ob ein Denkmal die richtige Form der Erinnerung an die Geschichte sei, hieß es.

Mala Reinhardt studierte Regie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf sowie Ethnologie. In ihren Dokumentarfilmen widme sie sich migrantischen und feministischen Perspektiven. Patrick Lohse verbinde dokumentarische Fotografie mit multimedialen Strategien. Seit 2021 ist er Lehrbeauftragter für künstlerische Fotografie an der Ruhr-Universität Bochum.

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