Kulturstiftung Sachsen-Anhalt feiert Jubiläum

Mit einem Festakt im Kloster Michaelstein begeht die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt am Mittwoch ihr 30. Jubiläum. „Am 16. Januar 1996 begann mit Gründung der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt und wenig später mit Gründung der Stiftung zum Erhalt und zur Nutzung der Dome, Kirchen und Klöster des Landes Sachsen-Anhalt die Erfolgsgeschichte“, sagte eine Sprecherin der Stiftung in Leitzkau (Jerichower Land).

Seitdem hätten sich die Investitionen für die Sanierung der historischen Denkmale auf insgesamt rund 219 Millionen Euro summiert.

„Unser Auftrag ist nicht nur der Erhalt und die Pflege des kulturellen Tafelsilbers Sachsen-Anhalts, sondern auch das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die kulturellen Fundamente des Landes zu wecken und zu fördern“, sagte Generaldirektor Christian Philipsen. Deshalb betreibe die Stiftung mittlerweile neun Museen, darunter den Domschatz Halberstadt, das Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale) oder das Museum Kloster Jerichow.

Anfänglich zählten drei Schlösser und vier Burgen zur Stiftung. Durch Zustiftungen sowie Fusion von Schlösser- und Domstiftung waren es im Jahre 2005 bereits 17 Baudenkmale. Darunter auch der Dom zu Havelberg, der Halberstädter Dom, das Schloss Bernburg in Anhalt sowie Schloss Neuenburg an der Unstrut. Heute hat die Kulturstiftung die Verantwortung für 20 historische Objekte.

Die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt zählt nach eigenen Angaben heute rund 250 Mitarbeitende. Hinzu kommen ebenfalls rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der stiftungseigenen Servicegesellschaft Subsidiarius.

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