Kreuz-Sonderausstellung im 1000. Todesjahr von Kaiser Heinrich II.

Das Bamberger Diözesanmuseum zeigt seit Samstag (24. Februar) die Sonderausstellung „Kreuze: 1.000 Jahre nach Heinrich II.“. Die Schau zeige „schlaglichtartig den Wandel der Bedeutungsebenen des Kreuzes durch die letzten 1.000 Jahre“, teilte das Erzbistum mit. Kaiser Heinrich II. (973/978-1024) habe zahlreichen und bedeutenden Kirchen seines Reichs Kreuzreliquien oder Kreuze gestiftet. Die Reliquienkreuze galten als Zeichen des Heils und christlichen Herrschaftsanspruchs des letzten ottonischen Kaisers.

Das auffälligste Exponat in der Ausstellung ist das Fritzlaer Heinrichskreuz, ein mit Edelsteinen und Perlen verziertes Gemmenkreuz. Das Kreuz soll der Bamberger Bistumsgründer Heinrich II. gestiftet haben und ist nun erstmals überhaupt in Bamberg zu sehen. Dem gegenübergestellt würden Werke moderner Künstlerinnen und Künstler wie Joseph Beuys, Ortrud Sturm oder Horst Egon Kalinowski. Diese hätten das Kreuz nicht nur als Glaubenssymbol, sondern etwa auch als Zeichen und Gegenstand existenzieller Fragen interpretiert.

Die Sonderausstellung ist noch bis 14. Mai zu sehen. Sie ist im barrierefreien Bereich des Diözesanmuseums untergebracht. (00/0632/24.02.2024)

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