“#Krautschau” soll Bewusstsein für Wildpflanzen schaffen

Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) unterstützt die Aktion „#Krautschau“, bei der vom 16. bis 25. Mai Bewusstsein für Wildpflanzen in Pflasterfugen und Mauerritzen geschaffen werden soll. Alles, was es dazu brauche, seien offene Augen, ein Bestimmungsbuch oder eine kostenlose Pflanzenbestimmungs-App und ein Stück Kreide, heißt es in der Mitteilung des BN vom Mittwoch. Wer eine Pflanze in der Stadt entdeckt, bestimme ihren Namen und schreibe ihn direkt auf den Gehweg. So würden auch andere auf die kleinen Überlebenskünstler aufmerksam. Wer möchte, könne seine Entdeckung fotografieren und mit dem passenden Hashtag in den sozialen Medien teilen.

„Wildpflanzen, die in Ritzen und Fugen wachsen, sind keine lästigen Unkräuter. Sie nehmen Regenwasser auf, binden Staub und schaffen winzige Lebensräume“, sagte BN-Projektleiterin Martina Gehret. Das leiste einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt in den Städten und helfe, den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Die deutschlandweite Aktion wurde von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ins Leben gerufen. Der Höhepunkt der Aktionswoche ist am 22. Mai, dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt. In vielen Städten finden an diesem Tag informative Spaziergänge, Mitmachaktionen und andere Veranstaltungen statt. (1616/14.05.2025)

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