Die Reformgruppe "Wir sind Kirche international" wünscht sich einen Papst, der die Grundzüge von Papst Franziskus Pontifikat fortführt. Das betonten Vertreter aus allen Teilen der Welt. In einer digitalen Pressekonferenz sagte Colm Holmes aus Irland, ein neuer Papst solle die Bemühungen von Papst Franziskus intensivieren, die Glaubwürdigkeit der Kirche zu stärken und ein "Zuhause für alle" zu werden.
Virginia Saldanha aus Indien betonte, der zukünftige Papst solle den Weg von Papst Franziskus auch bezüglich der Rolle der Frauen in der Kirche fortsetzen. Sie erklärte, Simona Brambilla, Leiterin der vatikanischen Ordensbehörde, habe aus Versehen eine Einladung zum Konklave erhalten. "Warum war das ein Versehen?", fragte Saldanha. Ihrer Meinung nach sei es Brambillas Recht, beim Konklave dabei zu sein. Frauen aus dem Konklave auszuschließen bedeute eine Ablehnung und Beleidigung aller Frauen. Auch Kate McElwee aus den USA plädierte dafür, der neue Papst solle die Berufung von Frauen zu geweihten Ämtern als Geschenk Gottes anerkennen.
