Kirchen eröffnen Fastenaktionen

Zwei Kirchen, ein Ziel: Die Fastenaktionen 2026 rufen zu Mitgefühl, Solidarität und Verantwortung auf – ein Aufruf zum Innehalten in der Passionszeit.
Kirchen eröffnen Fastenaktionen
Landesbischof Meister lädt zur Fastenzeit zu Mitmenschlichkeit und Reflexion ein
Imago / epd

Die evangelische und die katholische Kirche starten am Sonntag, 22. Februar 2026 ihre diesjährigen Fastenaktionen. Für die evangelische Kirche eröffnet die traditionelle Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ die Passionszeit.

Fastenaktion ermutigt zum Innehalten im Alltag

Die christliche Initiative steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“ und lädt dazu ein, innezuhalten, mehr Mitgefühl zu üben und Gewohnheiten zu überdenken, erklärte der hannoversche Landesbischof Ralf Meister als Botschafter der Aktion. Der zentrale Auftaktgottesdienst beginnt um 9 Uhr in der St.-Albani-Kirche in Göttingen und wird live im ZDF übertragen. Die christliche Fastenzeit dauert von Aschermittwoch bis Ostern.

Fastenaktion von Misereor startet im Bistum Limburg

Die katholische Fastenaktion des Hilfswerks Misereor wird im Bistum Limburg in Hofheim am Taunus eröffnet. Unter dem Leitwort „Hier fängt Zukunft an“ steht in diesem Jahr die Förderung beruflicher Bildung, insbesondere in Kamerun, im Zentrum der Aktion.

Der Limburger Bischof Georg Bätzing wird den Eröffnungsgottesdienst zur Fastenzeit halten(Archiv, epd-bild/Christian Ditsch, Pool)

Ziel ist es, jungen Menschen dort Perspektiven auf Ausbildung und Arbeit zu eröffnen und auf weltweite Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. Der Eröffnungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul beginnt um 10 Uhr und wird live in der ARD übertragen.

Fastenaktion lädt zu Solidarität und Verantwortung ein

Die Predigt hält der Limburger Bischof Georg Bätzing im Dialog mit der bischöflichen Bevollmächtigten des Bistums Limburg, Hildegard Wustmans, die mit einer Delegation in Kamerun war. Beide Aktionen laden die christliche Öffentlichkeit ein, sich in der Passionszeit mit Verzicht, Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen und schaffen Anregungen für Gemeindearbeit und persönliches Engagement. 

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