Die katholische Kirche in der Schweiz zieht nach einem Jahr psychologischer Tests für angehendes Kirchenpersonal insgesamt eine positive Bilanz. "Es gab wenig Widerstand, aber in der ersten Phase große Ängste und Sorgen", sagte der Leiter der Dienststelle Missbrauch im kirchlichen Kontext, Stefan Loppacher, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Nach dem Start im vergangenen Frühjahr hätten sich diese Bedenken jedoch rasch gelegt.
In den vergangenen Monaten seien 72 Personen überprüft und einige von diesen abgelehnt worden, teilten die Verantwortlichen mit. Gründe dafür seien nicht nur mögliche Gefährdungen von Schutzbefohlenen, sondern auch fehlende Sozialkompetenzen und andere Problemlagen, so Loppacher im Gespräch mit KNA.
