Die einstige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, wünscht sich mehr Gottvertrauen in einer kriegs- und krisengeprägten Zeit. Vor Tausenden Zuhörerinnen und Zuhörern rief Käßmann bei einer Bibelarbeit beim evangelischen Kirchentag in Hannover dazu auf, „die Ostererfahrung unseres Glaubens in die Welt zu tragen“.
Auch, wenn sich die Auferstehung Jesu – der Kern der Ostergeschichte – dem rationalen Verstehen entziehe, könne sie Gläubigen dennoch den Mut geben, für eine bessere Welt einzustehen. „Dann können wir widerständig sein in einer Welt der Lügen, die verbreitet werden. Dann können wir trotzig sein gegenüber all dem Gerede von Aufrüstung, die Sicherheit und Zukunft bringen soll“, unterstrich Käßmann mit Blick auf aktuelle Debatten und militärische Aufrüstung in Deutschland und Europa.
