Jüdische Kulturwoche in Schwaben stellt Musik in den Mittelpunkt

Die „Jüdische Kulturwoche Augsburg Schwaben“ steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von Musik. Ob religiös oder weltlich, jiddisch, hebräisch, deutsch oder englisch - die Menschen seien eingeladen, jüdische Musik auf ganz unterschiedliche Weise zu erleben, teilte das Jüdische Museum Augsburg Schwaben als Organisatorin mit. Die Jüdische Kulturwoche beginnt am 25. Mai, dauert bis 1. Juni und steht unter dem Motto „Und wenn der Rebbe singt“.

Jüdische Komponisten hätten die Musikgeschichte weltweit entscheidend mitgeprägt. „In ihrer Vielfalt zwischen liturgischen Kantorengesängen, jiddischen Volksliedern oder zeitgenössischer Popmusik ist jüdische Musik auch immer Ausdruck von Identität, Geschichte und Zugehörigkeit“, sagte die Museumsdirektorin Carmen Reichert. Die jüdische Musik spiegele die Erfahrungen einer weltweiten Gemeinschaft wider - von Heimat und Exil, Erinnerung und Erneuerung.

Eröffnet wird die Jüdische Kulturwoche am 25. Mai mit einem Konzert im Maximilianmuseum Augsburg. Daneben stehen unter anderem ein Workshop zur chassidischen Soul Musik mit dem US-Musiker Alan Bern (26. Mai, 18 Uhr) auf dem Programm und eine Lesung des gebürtigen Ukrainers Yuriy Ghurzy aus dessen Buch „Richard Wagner und die Klezmerband“ (28. Mai, 18 Uhr). Außerdem sind Führungen über jüdische Friedhöfe geplant, Filmabende und eine jüdisch-israelische Pop-Party. (1626/15.05.2025)

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