Etwa jeder fünfte Todesfall in Thüringen war 2024 auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Weltkrebstages am Mittwoch mitteilte, starben in dem Jahr 6.828 Menschen an bösartigen Tumoren. Das habe einem Anteil von 22,4 Prozent an allen 30.454 Sterbefällen im Land entsprochen. Im Jahr 2023 hatte der Anteil bei 21,5 Prozent gelegen.
Insgesamt erlagen den Angaben zufolge 3.894 Männer und 2.934 Frauen mit Wohnsitz in Thüringen den Folgen einer Krebserkrankung. Das durchschnittliche Sterbealter aller Verstorbenen lag 2024 bei 79,1 Jahren. Menschen, die an Krebs starben, wurden im Schnitt 74,8 Jahre alt und waren damit 4,3 Jahre jünger. Männer mit einer Krebsdiagnose starben durchschnittlich mit 74,1 Jahren, Frauen mit 75,7 Jahren. Damit verloren Frauen im Vergleich zu allen weiblichen Verstorbenen im Durchschnitt 6,5 Lebensjahre. Männer verloren 2,1 Jahre.
Unter den an Krebs Verstorbenen waren laut Statistischem Landesamt 635 Personen jünger als 60 Jahre. Rund 42 Prozent starben jenseits des 80. Lebensjahres. Bei rund einem Drittel aller Fälle waren die Verdauungsorgane betroffen.