Internationale Stummfilmtage in Bonn starten mit US-Krimi von 1928

21 Filme mit Live-Musik werden bei den am Donnerstag beginnenden Internationalen Stummfilmtagen in Bonn gezeigt. Zum Auftakt ist am 7. August das US-Krimi-Melodram „Forgotten Faces“ von 1928 sehen, begleitet von der Pianistin Meg Morley, wie der Förderverein Filmkultur Bonn als Veranstalter am Montag mitteilte. Neben Streifen aus Deutschland und den USA sind Produktionen unter anderem aus Österreich, China, Belgien, der UdSSR und Großbritannien im Programm.

Die Filme laufen bis zum 17. August unter freiem Himmel im Arkadenhof der Universität Bonn. Darunter sind zum Beispiel der Klassiker „The Kid“ von und mit Charlie Chaplin aus dem Jahr 1921, eine Verfilmung der „Buddenbrooks“ von 1923 und die französische Produktion „Du gehörst mir!“ (1929). Bei den deutschen Stummfilmen „Saxophon-Susi“ und „Was ist los mit Nannette?“ wird laut dem Veranstalter zusätzlich zur Live-Musik eine simultane Audiodeskription über Kopfhörer für Blinde und Sehbehinderte angeboten.

Die Internationalen Stummfilmtage laufen in diesem Jahr zum 41. Mal. Sie sind nach Angaben des Fördervereins Filmkultur das größte Stummfilmfestival in Deutschland. Das Festival, für das kein Eintritt bezahlt werden muss, ist dringend auf Spenden angewiesen, wie es hieß.

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