Die illegale Abholzung des Amazonas-Regenwaldes und anderer Vegetation ist im vergangenen Jahr in Brasilien um knapp zwölf Prozent zurückgegangen. Von Januar bis Dezember 2023 wurden rund 1,8 Millionen Hektar heimische Vegetation zerstört, wie aus dem veröffentlichten jährlichen Bericht Entwaldung (Relatório Anual de Desmatamento) hervorgeht. Im Jahr 2022 lag die abgeholzte Fläche noch bei mehr als zwei Millionen Hektar.
Dabei fallen demnach auf den Amazonas-Regenwald und das Feuchtgebiet Cerrado im Südwesten des Landes rund 85 Prozent der Abholzungen. Hauptverantwortlich dafür ist laut der staatlichen Studie die industrielle Landwirtschaft. Auf den abgeholzten Flächen werden meist Soja- oder Zuckerrohrplantagen angelegt.
