Hessischer Kulturpreis an Museumsdirektorin Wenzel verliehen

Die Direktorin des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main, Mirjam Wenzel, hat am Donnerstag den Hessischen Kulturpreis 2024 bekommen. Die gebürtige Frankfurterin habe das Museum zu „einem führenden Zentrum für die Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte entwickelt“, sagte Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) bei der Preisverleihung. Mit innovativen Ausstellungsformaten und Bildungsprogrammen setzte sie zudem „neue Maßstäbe in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus“ und trage „entscheidend zu seiner Bekämpfung bei“.

Mirjam Wenzel wurde 1972 in Frankfurt geboren. Von 2007 bis 2015 verantwortete sie als Leiterin der Medienabteilung die Vermittlung jüdischer Geschichte und Kultur in digitalen und gedruckten Medien am Jüdischen Museum Berlin. Seit 2016 leitet sie das Jüdische Museum Frankfurt.

Der mit 45.000 Euro dotierte Hessische Kulturpreis wird seit 1982 jährlich für besondere Leistungen in Kunst, Wissenschaft und Kulturvermittlung vergeben. Die Preisträger werden von einem Kuratorium ausgewählt, dessen Mitglieder vom Ministerpräsidenten berufen wurden.

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