Herrmann: Flüchtlingszahlen gehen in Bayern weiter zurück

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sieht die Migrationswende in vollem Gange. Von Januar bis Mai seien deutlich weniger Asylbewerber nach Bayern gekommen als im selben Zeitraum des Vorjahrs.

Die Zahl der Asylbewerber ist in Bayern in den ersten fünf Monaten des neuen Jahres deutlich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Danach wurden von Anfang Januar bis Ende Mai 5.323 Asylbewerber im Freistaat registriert; 2024 waren es im gleichen Zeitraum 11.739 gewesen, wie das Innenministerium am Dienstag in München bekanntgab. Insgesamt haben demnach in den ersten vier Monaten angesichts von 1.233 Rückführungen und 4.842 freiwilligen Ausreisen mehr Menschen Bayern verlassen als Asylbewerber (4.700) im gleichen Zeitraum gekommen sind.

"Die Migrationswende ist in vollem Gange", erklärte Minister Joachim Herrmann (CSU). Seiner Ansicht nach zeigen die Grenzkontrollen ebenso Wirkung wie die verschiedenen anderen Maßnahmen, die die neue Bundesregierung ergriffen hat. Dennoch gebe es keinen Anlass, Entwarnung zu geben. Die Kommunen seien nach jahrelangen hohen Asylbewerber-Zahlen und Flüchtlingen aus der Ukraine nach wie vor sehr stark belastet.

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