Hunderte Menschen haben Abschied genommen von dem getöteten Schüler der Evangelischen IGS Wunstorf. „Wir glauben an einen Gott, der das Leben liebt, auch wenn es genommen wird“, sagte Pfarrer Andreas Körner, der den katholischen Gottesdienst in der voll besetzten Bonifatiuskirche in Wunstorf leitete. Unter den rund 450 Trauergästen waren unter anderem Beamten der örtlichen Polizei, der Wunstorfer Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD), die IGS-Schulleitung sowie die Schuldezernentin der hannoverschen Landeskirche, Kerstin Gäfgen-Track.
Weggefährten des Verstorbenen aus der Pfadfinderschaft und der Messdienergruppe gestalteten den Gottesdienst mit. Sichtlich ergriffen beteiligten sich die Jugendlichen am Ein- und Auszug. Auch dutzende Mitschüler nahmen am Gottesdienst teil. Während der Feier hielten ein Junge und ein Mädchen in Pfadfinderkluft im Chorraum das Lilienbanner der Georgspfadfinder hoch. Die gleiche Fahne bedeckte auch den Sarg des Jugendlichen vor dem Altar. Noch am Sonntag vor seinem Tod habe der Verstorbene an diesem Ort in der Messfeier gedient, betonte Pfarrer Körner.
