Die Kunstsammlungen Gera präsentieren von Sonntag an Werke aus den eigenen Depotbeständen. In der Sonderausstellung „Ans Licht gebracht“ werden Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken vom Mittelalter bis zur Gegenwart gezeigt, wie das Museum am Donnerstag in Gera mitteilte. Die Auswahl biete einen repräsentativen Streifzug durch die Sammlung.
Neben namhaften Künstlern wie Lucas Cranach der Ältere (1472 - 1553), Albrecht Dürer (1471-1528), Paul Gauguin (1848-1903), Auguste Renoir (1841-1919) und Auguste Rodin (1840-1917) seien Gegenwartskünstler wie Rainer Fetting, Lutz Rudolph Ketscher und Jan Brokof vertreten. Die Ausstellung läuft bis zum 20. Mai.
Die Bandbreite reiche von flämischen Genrebildern aus dem 17. Jahrhundert bis hin zu idyllischen Landschaften und Seestücken aus dem 19. Jahrhundert sowie Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken, hieß es. Bei der Konzeption der Ausstellung hätten die Museumsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen ihre Lieblingswerke als persönliche Favoriten der Sammlung vorschlagen können. So sei eine Auswahl entstanden, die sich vor allem auf christliche Motive, Landschaften, Porträts, Akt- und Genredarstellungen sowie Stillleben konzentriere.
Die Ausstellung ist die letzte Sonderausstellung in der Orangerie vor dem Umbau zur neuen Otto-Dix-Dauerausstellung. Deren Eröffnung ist für den 3. Oktober geplant.