Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten hat die Ausladung von offiziellen Vertretern Russlands zu Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus verteidigt. Die explizite Ausladung offizieller Repräsentanten einzelner Länder sei ein Novum für die Stiftung, „für das es schwerwiegende Gründe geben muss“, sagte Stiftungsdirektor Axel Drecoll dem Berliner Tagesspiegel. Im konkreten Fall gehe es „um den Krieg und unsägliches Leid, das der nun seit über drei Jahren andauernde Krieg in der Ukraine verursacht“.
