Gartenarbeit als natürliche Anti-Stress-Kur – Jäten statt Yoga

Gärtnern macht glücklich und entspannt: Laut einer Studie fühlen sich Menschen mit Balkon oder Garten gesünder und vitaler - für viele sind Pflanzen sogar emotionale Begleiter im Alltag.

Unkraut jäten, Tomaten pflanzen, Blumen gießen - wer gärtnert, fühlt sich im Alltag offenbar vitaler und gesünder. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative YouGov-Studie im Auftrag der Initiative der niederländischen Gartenpflanzenzüchterinnen und -züchter, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

40 Prozent der Menschen mit eigenem bepflanzten Balkon, Terrasse oder Garten geben demnach an, sich im Alltag oft vital und entspannt fühlen - deutlich häufiger als diejenigen, die ohne eigenes Grün auskommen müssen (29 Prozent). 93 Prozent der Befragten mit bepflanztem Außenbereich stimmten der Aussage zu, dass eine grüne Umgebung ihnen gut tue und das eigene Wohlbefinden erhöhe.

Diesen Effekt nutzen Pflanzenliebhaber bewusst, wie es hieß: 87 Prozent begrünen sie ihren Außenbereich nach eigenen Worten, weil es sie entspanne und einen willkommenen Ausgleich zum Alltag biete.

Pflanzen sind für die Befragten viel mehr als hübsches Beiwerk, so die Umfrage weiter. Für 72 Prozent der Deutschen mit grünem Wohnumfeld sind ihre Pflanzen nicht nur Grünzeug, sondern emotionale Weggefährten - sie bestätigten, eine Zuneigung gegenüber ihren Pflanzen zu empfinden. 58 Prozent gaben sogar an, dass Zeit mit ihren Pflanzen dieselbe Priorität in ihrem Leben habe wie Zeit mit vertrauten Menschen.

Ein eigener Balkon, Garten oder eine Terrasse bedeutet für 91 Prozent der Deutschen eine Steigerung der Lebensqualität. 86 Prozent bezeichneten einen Außenbereich als entscheidenden Faktor bei der Haus- oder Wohnungssuche. Und sehr viele Menschen - 89 Prozent - haben heute Zugang zu einem eigenen oder gemeinschaftlich genutzten Außenbereich - dieser wird laut Umfrage dann auch von 85 Prozent der Befragten ausgiebig bepflanzt.

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