Dass in Bayern 2025 durch die Umstellung auf das neunjährige Gymnasium ein Abiturjahrgang wegfällt, bereitet vielen Vereinen Kopfzerbrechen. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) sucht händeringend nach Bundesfreiwilligen, teilte dieser am Dienstag mit. Jährlich engagierten sich rund 25 Bundesfreiwillige in der Artenschutz- und Bildungsarbeit. „Bleiben diese Stellen unbesetzt, drohen wertvolle Lernangebote für Kinder und Jugendliche wegzufallen“, sagte Magdalena Buckreus, Leiterin des Referats Umweltbildung.
Einspringen könnten Menschen in jeder Lebensphase, da es für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) keine Altersbeschränkung gibt. Der LBV ruft in seiner Mitteilung besonders Menschen nach dem Studium, in einer beruflichen Umbruchphase oder Seniorinnen und Senioren auf, sich zu bewerben. Ein BFD könne sowohl in Teilzeit als auch in Vollzeit über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bis maximal zwei Jahren absolviert werden.
Bundesfreiwillige erhielten neben wertvollen Erfahrungen in aktiver Naturschutz- und Bildungsarbeit auch ein monatliches Taschengeld und sind kranken- und sozialversichert. Einige Einsatzstellen können eine Unterkunft zur Verfügung stellen, hieß es. Zudem können die Freiwilligen aus einem vielfältigen Angebot an Seminaren wählen, wie politischer Bildung, Alpenökologie oder mehrtägigen Exkursionen. Offene Stellen sind auf der Webseite des LBV zu finden. (1446/29.04.2025)