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Evangelische Publizistik will noch mehr Menschen erreichen

Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) will mit seinen Medienangeboten noch mehr Menschen „jenseits aller kirchlichen Blasen“ ansprechen. Die von der evangelischen Kirche getragene Publizistik erreiche Menschen auch dort, wo Kirche sonst oft nicht so gut hinkomme, erläuterten die GEP-Direktorinnen Ariadne Klingbeil und Stefanie Schardien am Dienstag der in Dresden tagenden Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

In ihrem Bericht an das Kirchenparlament schilderten sie, dass der aktuelle Medienwandel zu einem starken Anstieg der Arbeit im GEP führe, „weil der Wechsel vom Linearen und von Print ins Digitale nicht von heute auf morgen funktioniert“. „Aktuell fahren wir häufig zweigleisig“, sagte die kaufmännische Geschäftsführerin Klingbeil. Das gehe an Grenzen: „Denn wir müssen bei immer angespannterer Haushaltslage mit immer weniger Ressourcen immer mehr Leistungen erbringen.“

Das Gemeinschaftswerk ist die zentrale Medieneinrichtung der EKD, ihrer Landeskirchen und Werke sowie der evangelischen Freikirchen. Zum GEP gehören unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd), das Magazin „chrismon“, Digitalangebote wie „evangelisch.de“ und „religionen-entdecken.de“ sowie das Content-Netzwerk „yeet“ und die Rundfunkarbeit der EKD, die unter anderem für das „Wort zum Sonntag“ in der ARD und die ZDF-Fernsehgottesdienste zuständig ist. Hinzu kommen zahlreiche weitere Dienstleistungen und Produkte des Medienhauses mit Sitz in Frankfurt am Main.