In Grußworten zum islamischen Fastenmonat Ramadan haben leitende Geistliche der evangelischen Kirchen in Deutschland den Wunsch nach Frieden hervorgehoben. Die amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, schrieb in einem veröffentlichten Brief, ihr sei in diesen Wochen der Friedensgruß „Salam“ besonders wichtig, „denn darin steckt die ganze Verzweiflung und die ganze Sehnsucht unserer momentanen Situation“. „Salam“ sei für sie auch ein deutliches Nein zu Terror und Menschenverachtung.
Der Ramadan beginnt am Sonntagabend und endet am 9. April. Fehrs beschrieb in dem Brief den Weg zum Frieden als gemeinsame Aufgabe: „Unser jeweils verschiedener Glaube hat diesen gemeinsamen Kern: dem Frieden zu dienen und der Barmherzigkeit auf die Welt zu helfen.“ In diesen Zeiten brauche es den Beitrag der Religionen zum Frieden.
