Mit Gott im Blick wird man mutig - und kann aufrecht und hoffnungsvoll durch diese Welt gehen, sagt der Paderborner Erzbischof Bentz. Es war seine erste Osterpredigt in seiner neuen Heimat.
Die Botschaft des Osterfestes ist nach den Worten des neuen Paderborner Erzbischofs Udo Markus Bentz kraftschenkend und ermutigend. "Der Blick auf den weiten Horizont, den uns der Auferstandene eröffnet, lässt uns aufrecht, mit Hoffnung und Entschiedenheit durch diese Welt gehen", sagte Bentz im Paderborner Dom in seiner Osterpredigt.
Das Fest bringe eine veränderte Perspektive, so Bentz laut Predigtmanuskript. Der Auferstandene gebe den "notwendigen Mut, aufrecht allem zu widerstehen, was geeignet ist, den Menschen niederzubeugen, seine Würde zu verletzen und ihn zu krümmen", sagte Bentz. Trotz des Elends, das "uns in unsrer Welt niederdrückt", feierten Christen Auferstehung und glaubten: "Die Macht der Liebe lässt Jesus nicht im Tod, sondern ruft ihn zu neuem Leben."
Für Bentz war es das erste Osterfest als Paderborner Erzbischof. Er war am 9. Dezember vergangenen Jahres von Papst Franziskus ernannt und am 10. März in sein Amt eingeführt worden.