Die Deutsche Presseagentur (dpa) hat ihren CO2-Fußabdruck im Jahr 2023 nach eigenen Angaben spürbar reduziert. Das geht aus dem zweiten dpa-Nachhaltigkeitsbericht hervor, den die Unternehmensgruppe am Donnerstag vorgelegt hat. Die Emissionen sind demnach - bezogen auf die fest angestellten Beschäftigten - auf 2,2 Tonnen CO2-Äquivalente pro Kopf gesenkt worden. 2022 habe der Wert noch bei 3,6 Tonnen gelegen. „Wir verlieren keine Zeit und stellen uns unserer Verantwortung gegenüber Umwelt, Gesellschaft und Menschen“, sagte Peter Kropsch, Vorsitzender der dpa-Geschäftsführung.
Insgesamt habe der dpa-Konzern Emissionen in Höhe von 2.642 Tonnen CO2- Äquivalenten verursacht, hieß es. Die größten Posten nehmen dabei Dienstreisen (1.001 Tonnen), der Pendelverkehr (645 Tonnen) sowie die Beheizung der verschiedenen Standorte (432 Tonnen) ein. Allen Zahlen liege der Verbrauch der 1.354 fest angestellten Beschäftigten und der Aushilfen im Inland zugrunde.
Erstmals habe die dpa für den Nachhaltigkeitsbericht 2023 Zahlen für die komplette Unternehmensgruppe, die picture alliance, infocom, news aktuell und andere umfasst, erhoben, hieß es. Im Vorjahr habe sich der Bericht ausschließlich auf die Kerngesellschaft dpa GmbH bezogen. Zudem seien erstmals die Wertschöpfungsketten systematisch untersucht und transparent gemacht worden.
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