In Zusammenarbeit mit filmdienst.de und der Katholischen Filmkommission gibt die KNA Tipps zu besonderen TV-Filmen:
Als Gangsterbraut Mia Wallace wurde Uma Thurman in "Pulp Fiction"" zum Postergirl des Independent-Kinos. Ihr Konterfei zierte weltweit WG-Küchen, der Pagenschnitt erlebte eine Renaissance und ihr legendärer Twist-Tanz mit John Travolta ging in die Filmgeschichte ein. Als schwertschwingende Kämpferin gelang ihr in "Kill Bill" dann der endgültige Durchbruch.
Es scheint, als wäre Uma Thurman der Erfolg einfach zugeflogen, da ihr Intelligenz, Talent und Schönheit schon in die Wiege legt wurden. Doch ihr Weg zur selbstbestimmten Künstlerin war lang und von vielen Enttäuschungen gesäumt. Bereits als Kind kämpfte sie mit dem Gefühl, anders zu sein als ihre Mitschülerinnen und nicht zu ihrem Kreis dazuzugehören.
Ihre Mutter war ein schwedisches Model, ihr Vater ein buddhistischer Geistlicher. Ihre Kindheit unterschied sich erheblich von anderen Kindern, die mit ihr zusammen in einer US-amerikanischen Kleinstadt aufwuchsen. Auf der Suche nach sich selbst entdeckt sie die Schauspielerei. Die Türen öffnen sich zwar schnell, doch die junge Darstellerin musste schmerzlich erfahren, welche Folgen es hat, wenn man anderen die Kontrolle über das eigene Bild überlässt.
Die Dokumentation "Uma Thurman - Die stille Kämpferin Hollywoods" von Lukas Hoffmann von 2024 erzählt anhand vielfältiger Filmausschnitte und Interviews Leben und Filmkarriere der US-amerikanischen Schauspielerin.
Im Anschluss zeigt Arte ab 23.20 Uhr "Kill Bill - Volume 1" von 2003.