Der Diözesanadministrator des Erzbistums Paderborn, Michael Bredeck, hat zu einem Miteinander der Generationen aufgerufen. In der Begegnung von Jung und Alt, im Miteinander von Altem, Bewährtem sowie Jungem und Neuem stecke „viel Segen“, sagte Bredeck am Silvesterabend im Hohen Dom zu Paderborn. Ziel solle sein, das Beste vom Alten mitzunehmen in eine neue Zeit und dem Neuen zu trauen. „Dass sich die Alten von den Jungen inspirieren lassen und umgekehrt“, betonte der kommissarische Leiter des Erzbistums.
Begegnungen würden dabei helfen, dass die menschliche Hoffnung und Sehnsucht nicht schwächer werde und sterbe, führte Bredeck weiter aus. Es komme darauf an, einander zu erinnern, „für wen wir gehen“. Gespräche miteinander - zwischen Alt und Jung, Frauen und Männern, Kranken und Gesunden oder Zweiflern und Glaubenden - würden dazu beitragen, „dass wir gemeinsam der Wahrheit näherkommen und nicht selbstgerecht und dumm werden“, betonte der Diözesanadministrator.
Er rief dazu auf, „der Sehnsucht unseres Herzens weiterhin auf der Spur zu bleiben“. Aus der Perspektive eines Glaubenden gehe es bei der menschlichen Sehnsucht nach Glück um Jesus, so Bredeck. Jesus sei für Christinnen und Christen die Antwort auf die Hoffnung und Sehnsucht eines Menschen. Es komme darauf an, dass Jesus auch im Neuen Jahr „die treibende Kraft und wichtigste Orientierung sein kann“.