Diakonweihe in der Augsburger Ulrichsbasilika

Der 31 Jahre alte Markus Hegewald will katholischer Priester werden. Auf diesem Weg nimmt er nun eine wichtige Etappe: Er wird zum Diakon geweiht. Das geht mit einigen Versprechungen und Berechtigungen einher.

Zuwachs für den geistlichen Stand: Für den 3. Mai ist eine Diakonweihe in der Augsburger Basilika Sankt Ulrich und Afra geplant. Das teilte die Diözese am Mittwoch mit. Bei dem Weihekandidaten handelt es sich demnach um den 31 Jahre alten Markus Hegewald aus der Pfarrei Wettstetten im oberbayerischen Landkreis Eichstätt. Geweiht wird Hegewald vom Augsburger Weihbischof Anton Losinger, wie es weiter hieß. Im kommenden Jahr soll er dann die Priesterweihe empfangen. Der Theologe hat von 2021 bis 2024 als Referent für Gemeindeentwicklung im Bistum gearbeitet und absolviert zurzeit ein Pastoralpraktikum in Augsburg-Pfersee.

Diakon ist neben Priester und Bischof eine der drei Formen des geweihten Amtes in der katholischen Kirche. Für Priesteranwärter ist die Weihe zum Diakon die nötige Vorstufe. Sie berechtigt unter anderem dazu, Taufen zu spenden sowie Trauungen und Begräbnisse zu leiten. Bei der Diakonweihe legen die Männer mehrere Versprechen ab. So geloben sie unter anderem, ehelos zu leben und ihr Leben nach dem Vorbild Christi zu gestalten. Seit 1968 können auch verheiratete Männer zu ständigen Diakonen geweiht werden; sie streben also kein Priesteramt an.

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