Deutsches Gartenbaumuseum und egapark werden 65

Der egapark Erfurt (ega) und das Deutsche Gartenbaumuseum werden in diesem Jahr 65 Jahre alt. Das Jubiläum sei Anlass, sowohl die Geschichte des Parks als auch seine Entwicklungsperspektiven in den Blick zu nehmen, teilte eine egapark-Sprecherin am Mittwoch mit. Als bedeutendes Gartendenkmal der 1960er-Jahre in Deutschland stehe die Anlage für das Zusammenspiel von Gartengestaltung und Architektur der DDR-Moderne.

Der Park ging aus der Internationalen Gartenbauausstellung (iga) in der DDR hervor, der größten Veranstaltung dieser Art im damaligen sozialistischen Lager. In verschiedenen Formaten sollen laut Geschäftsführerin Bettina Franke Besucherinnen und Besucher eingeladen werden, sich mit der Geschichte und den Themen der ega auseinanderzusetzen. Dabei diene die vielschichtige Historie der Anlage als Grundlage für Beetgestaltungen, Hallenschauen und Veranstaltungsformate.

So zeigt etwa das Deutsche Gartenbaumuseum ab dem 14. August die Sonderausstellung „iga 61. DDR durch die Blume“. Die Schau beleuchte das Zusammenspiel von politischem Anspruch, architektonischer Gestaltung und gesellschaftlichem Alltag im Kontext des 1961 eröffneten Parks.

Die 1991 zum egapark umgetaufte Grünanlage gehört mit einer Fläche von rund 36 Hektar zu den großen Gartenparks Deutschlands. Er entstand auf dem Gelände der ehemaligen Zitadelle Cyriaksburg. Charakteristisch sind streng gegliederte Gartenräume, großzügige Achsen, thematische Pflanzungen sowie die enge Verbindung der Freiraumgestaltung mit den Ausstellungs- und Blumenhallen.

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