Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) betont, dass die sogenannte Widerspruchslösung bei der Organspende nichts an dem Prinzip der Freiwilligkeit ändern würde. Auch bei der Widerspruchslösung könne jedermann dokumentieren, dass ihm nach dem Tod keine Organe entnommen werden sollen, sagte Laumann im Morgenmagazin des ZDF. Die Entscheidung des einzelnen Menschen sei immer „moralisch in Ordnung, egal ob er sich für oder gegen Organspende entscheidet“.
Doch würden bei der Widerspruchsregelung alle Erwachsenen „auch ein bisschen“ dazu gezwungen, sich zu Lebzeiten mit dieser Frage auseinanderzusetzen. „Und das finde ich, ist zumutbar“, sagte der CDU-Politiker.
