David Garrett: Großteil aller Songs beruht auf wenigen Harmonien

Im neuen Jahr startet Geiger David Garrett seine nächste große Crossover-Tour unter dem Titel “Millennium Symphony”. Was seiner Ansicht nach gute Musik ausmacht.
David Garrett: Großteil aller Songs beruht auf wenigen Harmonien
Geiger David Garrett geht mit seinem neuen Album "Millennium Symphony" demnächst auf Tour
Imago / Eibner
David Garrett (44), Geiger mit Hang zu Crossover-Projekten, ist überzeugt: Musik muss nicht komplex komponiert sein. "Ich denke, dass gut 80 Prozent aller Songs lediglich auf zwei bis drei Harmonien basieren", sagte Garrett dem Münchner Merkur. Das sei selbst bei den meisten bekannten Hits der Beatles so, obwohl sie natürlich auch Experimentelles gewagt hätten. "Oder nehmen wir das Allegretto aus der siebten Symphonie von Beethoven. Das sind auch nur wenige Akkorde, aber es ist einfach genial gemacht."

Garrett: Gute Musik ist eben gute Musik

Für ihn sei es immer wichtig, eine Idee zu haben, wohin sich das Stück bewegen solle, sagte der Musiker. "Wenn ich meine Arrangements schreibe, ist die erste Instanz immer die Melodie." Da müsse er für sich etwas finden, das mit der Geige kompatibel sei. Danach gehe es dann ans Klavier, damit die Idee reifen könne. "Und die Orchesterstimmen entstehen eigentlich erst, wenn ich mir klar bin, welche Dimensionen es annehmen soll und welche Varianten man einbauen könnte." Garretts neues Album trägt den Titel "Millennium Symphony". Angelehnt daran startet nächstes Jahres seine Crossover-Tour. Auftakt ist am 20. März in München. Nach den Worten des Künstlers ist es die erste Tour mit einem neuen Team. Dementsprechend wolle er auch eine Marke setzen.

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