Die Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland hat sich einer Studie zufolge in und nach der Corona-Pandemie deutlich verändert. Aktuell nutzen demnach knapp 25 Prozent der Minderjährigen soziale Medien riskant. Das seien 1,3 Millionen Mädchen und Jungen - und damit dreimal so viele wie im Jahr 2019, teilte die Krankenkasse DAK in Berlin mit.
Sechs Prozent der 10- bis 17-Jährigen erfüllen derzeit die Suchtkriterien einer pathologischen Nutzung, wie es in der gemeinsamen Untersuchung der DAK und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) heißt. Hochgerechnet seien dies 360.000 Kinder und Jugendliche - fast doppelt so viele wie vor vier Jahren. Für die Studie wurden den Angaben zufolge bundesweit 1.200 Familien befragt.
